BNR Podcast Deutschland

Es wundert an sich nicht, dass es in den Niederlanden noch kein Radioprogramm gab, das sich speziell mit Geschäftsbeziehungen mit Deutschland befasste, sagt Derk Marseille, Deutschland-Korrespondent. „Man geht davon aus, dass die Beziehung und der Handel mit Deutschland ein Selbstläufer sind, aber jetzt bricht eine neue Zeit an.  Nach 16 Jahren der Stabilität unter Bundeskanzlerin Merkel stehen Politik und Industrie in Deutschland vor neuen komplexen Herausforderungen. Das Land wird erstmal genug mit sich selber zu tun und weniger Zeit für die Nachbarländer haben.“

Bis zu den Bundestagswahlen am 26. September 2021 führt Thomas van Zijl jeden Montag ein Gespräch mit einem/einer auf dem deutschen Markt erfahrenen Unternehmer*in. Dabei wird besprochen, wie man in Deutschland seine Ambitionen präsentiert und wie man das praktisch angeht. Wie lässt sich eine bekannte deutsche Marke wie Sennheiser davon überzeugen, gerade einen niederländischen Zulieferer zu wählen?

Deutschland ist ein äußerst attraktiver Markt für die Unternehmen, denn es bietet für praktisch alle Sektoren viele Chancen. In den Medien hört man sehr wenig darüber, wo die wirklichen Chancen liegen. BNR Deutschland ändert das jetzt. Sie laden erfolgreiche und erfahrene Unternehmende zu einem guten Gespräch darüber ein, was anfangs problematisch war, aber letztendlich doch zu einem guten Ergebnis geführt hat.

Saskia berichtet in dem Gespräch unter anderem über die Zulieferung feinmechanischer Teile und komplett montierter und getesteter Module für Hightechfirmen. Außerdem erzählt sie, wie Nijdra den deutschen Markt erobert hat.

 

Nur 1 von 5 kleinen und mittleren Unternehmen wagt ihn: den Schritt ins Ausland. Es ist sicher auch ein Prozess mit vielen Rückschlägen, sagt Saskia van Dijk-Nije. „Wir sind schon 17 Jahre dabei, eine Zeit, in der wir viel gelernt haben. Unser Vorteil: Wir sind ein Familienunternehmen, das kommt in Deutschland gut an. Unser Produkt hat Mehrwert. Und ein deutscher Kunde schickt lieber seine Produktentwürfe fürs Co-Engineering an uns als nach China.“